Neue Anforderungen an die Registrierkasse

Verpflichtung für Unternehmen ab dem 01.01.2017!


04.09.2017 Ankündigung, News Registrierkasse


Unternehmen, die Bargeschäfte und unbare Geschäfte (EC-Karten, Kreditkarten) abwickeln sind ab dem 01.01.2017 zwingend dazu verpflichtet, sämtliche elektronischen Daten der Kassensysteme mindestens zehn Jahre unveränderbar aufzubewahren. Dem Finanzbeamten muss ein Auslesen der Daten aus der Kasse möglich sein, dazu müssen die Kassendaten in einem auswertbaren Format vorgelegt werden.

Für Sie als TRAS-Nutzer bedeutet dies: In TRAS erhalten alle Wiegescheine, also auch die als "Bezahlt" markierten, eine fortlaufende Nummer und sind unveränderbar, bzw. alle Änderungen sowie die Benutzerkennung werden protokolliert. Die Benutzerkennung des Benutzers, welcher den Wiegeschein auf "Bezahlt" gesetzt hat, wird ebenfalls protokolliert.

Da TRAS bei der Erfassung mit Mobilgeräten für die einzelnen Erfassungen Wiegescheine erstellt, sind somit auch diese Kassenvorgänge in TRAS unveränderbar. Ebenso sind die Vorgänge auf den Mobilgeräten selbst für die Anwender nicht änderbar. Die Daten aus der TRAS-Datenbank sind jederzeit über ein Standardformat auslesbar und auswertbar.

Ein Protokoll über die Einsatzorte und die Einsatzzeiten eines Kassengerätes muss außerhalb von TRAS protokolliert werden. Die zum Gerät gehörenden Organisationsunterlagen müssen ebenfalls aufbewahrt werden. Hierzu gehören u.a. Bedienungsanleitung, Mitarbeiter- und Verfahrensanweisungen sowie Prüfprotokolle